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GmbH kaufen in Deutschland

Der Kauf einer bestehenden GmbH ist die schnellste Möglichkeit, ein etabliertes Unternehmen in Deutschland zu übernehmen. Im Gegensatz zu einem Asset-Deal erwerben Sie bei einem Share-Deal das gesamte Unternehmen inklusive Verträge, Kundenbeziehungen und Mitarbeiter. Die Due Diligence einer GmbH erfordert besondere Aufmerksamkeit für Gesellschaftsvertrag, Beschlüsse, Handelsregister-Einträge und steuerliche Altlasten.

Häufige Fragen zum GmbH-Kauf

Unterschied zwischen Share-Deal und Asset-Deal beim GmbH-Kauf?

Beim Share-Deal erwerben Sie GmbH-Anteile und übernehmen alle Verbindlichkeiten. Beim Asset-Deal kaufen Sie einzelne Wirtschaftsgüter ohne die Gesellschaft selbst. Share-Deals sind steuerlich für den Verkäufer günstiger; Asset-Deals bieten dem Käufer mehr Kontrolle über übernommene Risiken.

Was prüft man beim GmbH-Kauf im Handelsregister?

Im Handelsregister prüfen Sie: aktuelle Gesellschafter und deren Anteile, Geschäftsführer und Vertretungsbefugnisse, eingetragene Grundpfandrechte, anhängige Insolvenzverfahren, sowie Prokuristen. Ergänzend fordern Sie Gesellschaftsvertrag und alle Gesellschafterbeschlüsse der letzten 3 Jahre an.

Wie läuft eine GmbH-Übertragung formal ab?

Die Übertragung von GmbH-Anteilen ist beurkundungspflichtig: 1) LOI; 2) Due Diligence; 3) Beurkundung des Anteilskaufvertrags beim Notar; 4) Anmeldung beim Handelsregister; 5) Übergabe und Onboarding. Die notarielle Beurkundung ist zwingend erforderlich.

Wie werden GmbH-Anteile steuerlich behandelt?

Verkauf durch natürliche Person: Teileinkünfteverfahren — 60 % des Veräußerungsgewinns steuerpflichtig (§ 3 Nr. 40 EStG). Verkauf durch Kapitalgesellschaft: 95 % steuerfrei (§ 8b KStG). Beim Asset-Deal können Wirtschaftsgüter abgeschrieben werden.

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